Bijan Kaffenberger (SPD) zu den geplanten Baumaßnahmen an der B26
17.07.2019
Die Aussage wonach Oberbürgermeister Jochen Partsch bereits im Januar von Hessen Mobil gefordert hatte das Planfeststellungsverfahren für die Busspur abzuwarten bevor, mit der Sanierung des Troges begonnen wird, wirft eine Frage auf:
„Wenn OB Partsch schon im Januar davon wusste, dann hätte er die Planung längst anstoßen müssen. Alles andere lässt nur den Schluss zu, dass man es mit der Verbesserung des ÖPNV doch nicht so ernst meint“, kommentiert Kaffenberger.
Allerdings hätte man ohnehin schon bei der Aufstellung des Nahverkehrsplanes im vergangenen Jahr wissen können, dass die Busspur kommen wird und muss.
„Um zu klären, was jetzt tatsächlich noch machbar ist, habe ich Hessen Mobil bereits um ein zeitnahes Gespräch gebeten“, so Kaffenberger.
Irritiert zeigt sich Kaffenberger auch über die Vorwürfe an das Darmstädter Echo. „Wir sollten gemeinsam an einer Lösung des Verkehrsproblems arbeiten und keine Scheindebatten führen, die von persönlichen Eitelkeiten geprägt sind.“
Ende der Kreidezeit ist an hessischen Schulen noch lange nicht in Sicht
13.06.2019
„Fakt ist, dass zu den 372 Millionen Euro Bundesmitteln, die in den nächsten fünf Jahren nach Hessen fließen, Hessen in den nächsten fünf Jahren lediglich 60 Millionen Landesmittel beisteuert“, so Hofmann und Kaffenberger.
Es habe bis dato seitens der Landesregierung seit 2016 nur Absichtserklärungen gegeben, die Digitalisierung an den Schulen in Hessen voranzutreiben. Beim Digitalausbau der Schulen seien zudem andere Bundesländer wie z.B. Rheinland-Pfalz mit sog. Koordinatoren für digitale Bildung an jeder Schule weiter als Hessen.
„Es fehlt u.a. ein Landesmedienkonzept, bei dem die Schulen in der Umsetzung unterstützt werden sowie ausreichende Fortbildungen der Lehrkräfte“, so Hofmann und Kaffenberger.
„Ich habe bereits im Februar im Hessischen Landtag deutlich gemacht, dass bei der Digitalisierung an unseren Schulen ein Kraftakt vor uns liegt, den die Schulträger nicht alleine stemmen können. Nun müssen sie die andere Hälfte der Landesmittel übernehmen und tragen somit eine immens hohe finanzielle Belastung“, so Kaffenberger. Die hessische Landesregierung investiert also nur, wenn Bund und Kommunen dafür Gelder bereitstellen und verkauft es dann als Eigeninitiative“, kritisieren Hofmann und Kaffenberger.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg sei hingegen bereits seit Jahren mit der Zurverfügungstellung von sog. Whiteboards oder der WLAN-Ausstattung von Schulen auch bei diesem Thema Vorreiter, so Hofmann und Kaffenberger abschließend.
Polizeieinsatz in Südhessen gegen Hasskommentare im Internet
06.06.2019
„Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein elementarer Bestandteil des freien Internets. Aber auch dieses Recht hat seine Grenzen und das Netz darf kein rechtsfreier Raum sein. Auch online dürfen Behörden Volksverhetzung niemals tolerieren“, erklärte der Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger.
Dieselfahrverbote in Darmstadt sind Ausdruck verfehlter grüner Verkehrspolitik
31.05.2019
Unabhängig des jetzigen Inkrafttretens der Dieselfahrverbote sollte allerdings klar sein, dass die Stickoxid- aber auch die Feinstaubbelastung hauptsächlich durch sinnvoll angelegte Infrastrukturmaßnahmen, die zum Umsteigen auf alternative Fahrkonzepte einladen, gesenkt wer-den können und nicht durch kurzfristig geplante Teilsperrungen von Straßen. „Für eine Ver-kehrswende fordern wir Visionen und einen großen Wurf statt Stückwerk und kleinteiligen Lösungen. Solche überregionalen Visionen können aber nur mit entsprechender Unterstützung des Landes finanziert werden“ so Kaffenberger.