aus Bessungen – Ortsverein Bessungen

Erneuter Appell an die Stadt zur Behebung der baulichen Misstände auf der Ludwigshöhe

Pressemitteilung von Sabine Heilmann

14.02.2019

Die SPD Bessungen und die Fraktion kritisieren seit dem Jahr 2012 die mangelnden Dringlichkeitsarbeiten der Stadt am Ludwigsturm und der Aussichtsterrasse auf dem Bessunger Hausberg; sie hatten schon früh darauf hingewiesen, dass sich das Regenwasser auf der Plattform sammele und nicht abfließen könne und die Gefahr des Abrutschens des Hangs bestehe.

 

Schließlich wird die Ludwigshöhe mit ihrem Ausblick als Spazier- und Wanderziel von vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie Festbesuchern und Freunden der Waldkunst gerne besucht. Dank gesammelter Spendengelder konnte der Verein BBL mit Unterstützung der TU den Vorplatz vor dem Ausflugslokal rasch schön herrichten. Schade ist es, dass die Nutzungen am Hang und Turm auf der Ludwigshöhe zum Bedauern der Besucher dennoch so lange eingeschränkt sind und man von den Bänken auf die Gitter um die Plattform schaut. 

 

Die Bessunger SPD Stadtverordnete Heilmann erkundigte sich erneut bei der Fragestunde in der Stadtverordnetenversammlung am 14.02.2019 wie folgt:“ Wann werden aufgrund des längst bekannten, dringenden Handlungsbedarfs die Aussichtsplattform (Hang) und der Aussichtsturm auf dem gut besuchten Bessunger Hausberg saniert und die Missstände endlich behoben werden?“

 

Oberbürgermeister Jochen Partsch antwortete, dass im Wirtschaftsplan 2019 des Eigenbetriebes Immobilienmanagement Darmstadt für die Abdichtung des Aussichtsturmes und der Mängelbeseitigung der hier bekannten Schäden sowie der Aussichtsterrasse 250.000,00 Euro veranschlagt sind. Die Planungsaufträge für die anstehenden Sanierungen könnten mit Freigabe des Haushaltes, voraussichtlich im Frühjahr 2019, vergeben werden.

Ein Unternehmen zur Beseitigung von Kampfmittel wurde bereits für die Sondierung im Bereich der Aussichtsterrasse beauftragt. Die Sondierungen erfolgen im Frühjahr 2019. Nach Vorliegen der Ergebnisse der Sondierungen könne dann ein Zeitplan r die Sanierungsarbeiten erstellt werden.

 

Die Stadtverordnete bedankte sich dafür, dass endlich Zeichen gesetzt werden, mit den Sanierungsmaßnahmen auf der Ludwigshöhe zu beginnen.

Die SPD Fraktion befürwortet den Beitritt zum Städtebaubündnis zur Aufnahme von aus Seenot geretteten Geflüchteten

Pressemitteilung der SPD Fraktion

14.02.2019

Am Samstag, den 9.2.2019, gab es in der Innenstadt einen gemeinsamen Aufruf der Flüchtlingsbewegung “Seebrücke Darmstadt zum sicheren Hafen“ mit anderen Initiativen; Hunderte demonstrierten gegen das Sterben von Flüchtlingen im Mittelmeer. Sie sendeten ein Startsignal an die Stadt, sich für sichere Fluchtwege, eine menschenwürdige Flüchtlingsaufnahme und eine Entkriminalisierung der Seenotrettung einzusetzen.

In diesem Sinne folgen wir dem Aufruf des Oberbürgermeisters, der Städteinitiative zu folgen und 30 von Seenot gerettete Flüchtlinge in Darmstadt aufzunehmen, erklärt die Stadtverordnete Sabine Heilmann. Der Beitritt habe schließlich symbolischen Charakter und demonstriere, sich gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung  und die Abschottung der europäischen Außengrenzen zu wenden.

 

Von Solidarität kann bei der Haltung einiger Europäischen Staaten in der Realität nicht die Rede sein; manche Debatten um die Verhinderung der Fluchtwege über das zentrale Mittelmeer werden immer abwegiger.

 

Die Pflicht zur Rettung ist ein Aufruf der Menschlichkeit. Auch der überwiegende Teil der Bevölkerung in der Stadt ist sicher einverstanden, zur Solidarität mit den anderen helfenden Städten aufzurufen.

 

Zudem kommen in der letzten Zeit weniger Flüchtlinge nach Darmstadt als vor zwei Jahren. Die Stadtverordnete möchte den Blick nicht auf Zahlen lenken, sondern auf die Menschen, die dahinter stehen. Bestimmt wird es keinem Menschen in der Stadt schlechter gehen, wenn wir 30 zusätzliche Flüchtlinge aufnehmen werden. Sollte es Bedenkenträger geben, muss man auf die Menschen konkret zugehen, Überzeugungsarbeit leisten und Probleme direkt angehen.

 

Die SPD Fraktion unterschreibt die Absichtserklärung der Städte und es bleibt dem Oberbürgermeister unbenommen, diese Bereitschaft der Stadt der Bundeskanzlerin mitzuteilen.